ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
für Seminare und Coaching-sitzungen

Michael Mitschke
Pettenkoferstrasse 29
80336 München
info@zenmedic.de

 

1. Geltungsbereich

1.1 Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte zwischen ZenMedic, nachstehend „Veranstalter“ genannt, sowie dem Vertragspartner, nachstehend “Auftraggeber” genannt.

1.2 Wir erbringen unsere Leistungen ausschließlich auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen. Bedingungen des Auftraggebers und abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn wir sie ausdrücklich anerkannt haben.

1.3 Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Auftraggeber schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber nicht in Textform Widerspruch erhebt. Der Auftraggeber muss den Widerspruch innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.

1.4 Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.

1.5 Entgegenstehende AGB des Auftraggebers finden keine Anwendung. Diesen wird ausdrücklich widersprochen.

 

2. Vertragsgegenstand

2.1 Der Veranstalter bietet Seminare und Coachingveranstaltungen an. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter unter anderem in seinen Geschäftsräumen, seiner Internetpräsenz und von diesem sonstig genutzten Medien bekannt gegeben.

 

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1 Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt durch die schriftliche Angebotsannahme zustande.

 

4. Vertragsdauer und Vergütung

4.1 Der Vertrag beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt.

4.2 Sämtliche Zahlungen sind 14 Tage nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 2 % – über dem Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank gemäß dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz – zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.3 Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch des Seminarteilnehmer/Coachees entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

4.4 Sämtliche Leistungen des Veranstalters verstehen sich exklusive der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 19 %.

 

5. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1 Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem Auftraggeber.

5.2 Werden einzelne Leistungen durch einen Seminarteilnehmer/Coachee nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen. Dies gilt nicht, wenn der Seminarteilnehmer/Coachee den Nachweis erbringen kann, dass kein oder lediglich ein geringer Schaden entstanden ist.
Im Krankheitsfalle oder bei dem Vorliegen Höherer Gewalt stellt der Veranstalter die vereinbarte Leistung nicht in Rechnung.

5.3 Bei Absage ab 3 Monaten vor Seminarbeginn ohne triftigen Grund wird eine Ausgleichszahlung von 30% der vereinbarten Seminargebühr erhoben. Ab 4 Wochen vor Seminarbeginn beträgt die Ausgleichszahlung 100%.

 

6. Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1 Der Auftraggeber erklärt, dass sich ein Seminarteilnehmer/Coachee vertragswidrig verhalten, wenn dieser ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der Guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Seminarteilnehmer/Coachee von der Veranstaltung auszuschließen.

6.2 Der Seminarleiter ist gegenüber den Seminarteilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

6.3 Jeder Seminar/Coaching Teilnehmer unterschreibt separat eine Haftungsfreizeichnung bezüglich Personen- und Sachschäden aufgrund der Teilnahme am Seminar/Coaching.

6.5 Der Auftraggeber erklärt, dass sich Seminarteilnehmer/Coachee verpflichten, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Seminarteilnehmer/Coachee von der Veranstaltung auszuschließen.

6.6 Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der entsprechende Seminarteilnehmer/Coachee bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

6.7 Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Seminarteilnehmer/Coachee von der Veranstaltung auszuschließen.

6.9 Veranstaltungen und Seminare sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall ist jeder Seminarteilnehmer/Coachee nur im Rahmen seiner eigenen Unfallversicherung versichert.

 

7. Verschwiegenheitspflicht

7.1 Die Teilnahme an den Seminaren des Veranstalters dient der eigenen Schulung des Seminarteilnehmer/Coachees. Daher ist der Auftraggeber/Seminarteilnehmer/Coachee durch die Teilnahme grundsätzlich nicht berechtigt, die gelehrten und vermittelten Inhalte in eigenen Seminaren weiter zu geben.

7.2. Die Seminare des Veranstalters basieren auf der Schulung der Seminarteilnehmer/Coachees an den Veranstaltungsterminen selbst. Daher ist es den Seminarteilnehmern/Coachees – ohne die schriftliche Genehmigung des Veranstalters – nicht erlaubt, Ton- oder Bildaufzeichnungen der Veranstaltungen zu erstellen. Das Urheberrecht des Veranstalters ist zu achten.

7.3 Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Auftraggebers/Seminarteilnehmers/Coachee/ Stillschweigen zu bewahren.

 

8. Haftung

8.1 Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

 

Stand 26.01.2019